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  • Mo-Fr: 09:00 - 17:00 Uhr
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Konzept zur „Erlebnis - oder Eventlesung“
Veranstaltet durch die Arge IAVM
Berlin Lichtenberg

Feststellung:

Der Besuch einer herkömmlichen, allgemeinen konventionellen Lesung beinhaltet immer ein bekanntes Werk, eine bekannte Autorin oder Autor. Manchmal gibt es eine gewisse Vorkenntnis zum Werk, der Autorin oder dem Autor und man weiß ein wenig, was einen in dieser Lesung erwarten könnte. Die Abläufe solcher konventionellen Lesungen, ähneln meist einer vorherigen oder aber auch, einer noch folgenden Lesung. Der Gast platziert sich, in der anberaumten Örtlichkeit, beobachtet und macht sich optisch ein Bild von der Autorin/dem Autor, nimmt Einfluss auf dessen Erscheinungsbild, seiner Gestik und Mimik, seinen Wortfolgen, seiner Art sich zu platzieren, seinen korrekten Sitz der Brille und seine Art einen Absatz aus seinem Buch vorzutragen.

Kurz um...

der Gast nimmt in vielen Dingen Einfluss auf den Schriftsteller und seinem Werk, versucht sich die Autorin oder den Autor, in dessen Geschichte vorzustellen, lauscht dem Lesenden, nimmt eventuell noch an einer meistens eher kleinen Debatte oder Diskussion teil, erwirbt eventuell ein Exemplar und verlässt die Veranstaltung oftmals genauso anonym wie er zwei Stunden vorher den Raum betreten hat. Das was er nachhaltig mit nimmt wird wahrscheinlich nur das Buch bleiben.

Ein paar Eindrücke

Eventlesung vom 07. Juni 2019

Die Idee der Eventlesung:

Ein Moderator begleitet die ganze Veranstaltung, eröffnet den Dialog, entlockt Interessen, gestaltet geschickt auch manipulative Fragen sowie mögliche Antworten um die Teilnehmer intensiv einzubinden. Es soll aber weder Titel des Werkes noch die Autorin oder der Autor genannt sein oder diese als Person vorgestellt werden. Der Gast soll vollkommen unbefangen und ausschließlich mit Neugierde bestückt in den Abend geführt werden. Der unbekannte Inhalt des Werkes, sechs verschiedenen auserwählte Absätze sollen durch einen abwechselnden Personenkreis unterschiedlichen Geschlechts und Alter den Gästen vorgetragen werden. Sie sollen nach ihren Vorstellungen und Empfinden mit dem was sie hören und wahrnehmen dürfen, eine Autorin oder einen Autor kreieren. Auch gerne, wenn sie glauben ihn zu wissen, dessen Namen mutmaßen oder im Gästekreis erkennen, vorschlagen. Die tatsächliche Autorin oder Autor wird allerdings erst am Ende der Veranstaltung vorgestellt. Grundsätzlich kann dies auch nur durch ein Bild und einer Vita der Autorin oder des Autors geschehen, er/sie muss also nicht zwingend anwesend sein. Somit können für weitere Veranstaltungen Bücher und Autoren relativ flexibel ausgewählt werden. Auch muss man berühmte oder bekannte Autorinnen und Autoren von solch einer Eventlesung nicht ausschließen. Wer ist schon wirklich in der Lage einen Autor zu nennen wenn er weder Buchtitel, Handlung oder den Namen der Autorin oder des Autors kennt. Die Wahl der vorgetragenen Buchpassagen kann der Veranstalter ganz flexibel aus dem Werk der vermeintlich, unbekannten Autorinnen und Autoren auswählen. Passagen die von den gesuchten Künstlern ablenken weil diese z.b. zu sachlich oder alltägliches darstellen und ihren eigentlichen Schreibstiel dazu nicht anwenden müssen. Passagen die weder Autorin noch Autor verraten. Die Eventlesung wird umfangreich durch den Veranstalter und den Veranstaltungsort, Flyer, Plakate, persönliche Einladungen beworben. Da diese Form einer Lesung neu und erstmalig ist werden Medien eingeladen.

Die Teilnehmer erhalten in dieser ersten veranstalteten Eventlesung, als Dank für ihre Teilnahme, ein Exemplar des behandelten Werkes gratis. Anzahl der Gäste wird den entsprechenden Räumlichkeiten angepasst, sollten aber 50 nicht überschreiten. Eine vorherige einmonatige Werbung der Veranstaltung macht es möglich Voranmeldungen namentlich entgegen zu nehmen. Entweder vor Ort im Café Maggie, und einer eigens dafür eingerichteten Emailadresse. Dies ist im Bezug der vorzubereitenden Umstände unumgänglich. Dem Gast wird ebenfalls bei dieser experimentellen, abendlichen, spannenden und interessanten Veranstaltung, mit einem kostenfreien Buffet gedankt. Da die Gäste durch die Voranmeldung bekannt sind werden für den Abend Namenschilder vorbereitet die beim Betreten der Veranstaltung überreicht werden. Der Beginn einer Konservation untereinander gestaltet sich einfacher wenn der Name des anderen bekannt ist.

Erwartung:

Der Gast soll von Anbeginn enthemmt werden, soll sich willkommen und wohl fühlen, soll dem anderen Gast, seinen nächsten, seinen Gegenüber etwas kennen lernen indem er ihn schon durch das erlesen seines Namens etwas eher wahrnimmt.

Noch ein paar Eindrücke

Eventlesung vom 07. Juni 2019

ABLAUF Kurzfassung:

17:30 - 18:00 - Zur Begrüßung ein Aperitif
18:00 - 18:15 - Begrüßung und Erklärung zu Ablauf des Abends, Buffeteröffnung
18:15 - 19:00 - Buffet, persönliches kennen lernen untereinander
19:00 - Gäste werden gebeten Platz zu nehmen:
19:00 - 19:30 – Teil 1, Lesung 3 Geschichten
Ochsenauge                        (  7 Minuten)
Amberg                                 (10 Minuten)
Im Namen des Vaters         (  8 Minuten)
19:30 - 19:45 – Der Moderator kündigt die Pause an. In der Pause, Bearbeitung „Straße der Fragen“
19:45 - Gäste werden gebeten Platz zu nehmen:
19:45 - 20:00 - Kurze Auswertung der „Straße der Fragen“, kleine Diskussion
20:00 - 20:30 - Zweite Lesung, 3 Geschichten
Sonnenhalde                                  ( 7 Minuten)
Dicke Backen machen      ( 7 Minuten)
Die verlorene Zeit               ( 7 Minuten)
20:30 - 20:45 - Der Moderator kündigt die Pause an. In der Pause, Bearbeitung „Straße der Fragen“, Nachtisch
20:45 - Gäste werden gebeten Platz zu nehmen:
20:45 - 21:15 - Kurze Auswertung der „Straße der Fragen“, kleine Diskussion
21:15 - 22:00 - Danksagung, Vorstellung Autor und Buchtitel, Fragen und Antworten, Diskusionen, Ausklang

Resümee:

Es war ein fantastischer Abend.
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